In den achtziger Jahren begann mein künstlerischer Werdegang als Autodidaktin. Die Eiermalerei war noch nicht im Blickfeld sondern die Batik, mit der ich mich intensiv auseinandersetzte. In zahlreichen Ausstellungen wurden meine Werke präsentiert.

 

Doch bald gesellte sich das Malen auf dem Ei  als weitere künstlerische Ausdrucksform hinzu, so dass ich mich nach einem Jahrzehnt der Batikarbeit fast nur noch der Eiermalerei widmete.

 

Das Ei schien mir als naturgegebener Untergrund für mein Anliegen. Ich versuchte von der zunehmenden Globalisierung verdrängte Kulturen kleiner Ethnien aufzuspüren, um über sie auf meinen Eiern zu erzählen. Das war nicht immer leicht, jedoch bereichernd.

 

Weitere Themen stehen im Mittelpunkt meiner künstlerischen Tätigkeit:

 

Der Weltgebetstag der Frauen, ein international ökumenisches Projekt, zu dem ich seit 1980 alljährlich ein Ei zum vorgegebenen Thema entwerfe.

 

Interessante Frauenschicksale mit weit gefächerten Fähigkeiten, die man ihnen jahrhundertelang abgesprochen hat.

 

Ute Eismann

geb. 1941 in Schlesien

 

Druckversion Druckversion | Sitemap
© Kunst-auf-dem-Ei